Smart Meter

Smart in die Zukunft

Die Umstellung

Der alte Ferraris-Stromzähler hat jahrzehntelang treue Dienste geleistet. Abgelöst wird er jetzt von einem intelligenten Nachfolger - dem Smart Meter. Dazu sind die Netzbetreiber bundesgesetzlich verpflichtet worden.

Damit ist die jährliche Stromablesung bald vorbei. Ab Ende 2017 kommt die neue Generation der intelligenten Zähler in die steirischen Haushalte. Der Stromverbrauch wird dadurch für Kunden transparent und es wird sogar eine tägliche Zwischenabrechnung ermöglicht. Stromkunden können im Web selbst mitverfolgen, wieviel Energie sie brauchen - und aktiv gegensteuern: Damit sind Smart Meter wichtige Mosaiksteine in Sachen Stromsparen.

Die Umstellung funktioniert unkompliziert und schnell, die Umrüstung dauert nicht länger als 20 Minuten. Österreichweit haben bereits über 300.000 Haushalte diese neue Zählergeneration installiert, ohne Probleme. Wichtig: Die Sicherheit der Daten ist zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

Vorteile

  • Keine manuelle Ablesung und kein Stress mit der Selbstablesung.
  • Energiesparen leicht gemacht (z. B. durch Aufspüren unnötiger Stromfresser).
  • Energieverbräuche werden innerhalb eines Tages online zur Verfügung gestellt, wodurch der Stromverbrauch kontrolliert und gesteuert werden kann.
  • Monatliche Verbrauchs- und Kosteninformation durch den jeweiligen Energielieferanten kompakt und übersichtlich dargestellt

Smart Meter Info-Filme

Der Smart Meter
Der Austausch
Die Datensicherheit
Der ganze Film

FAQ

Allgemeines
Was sind Smart Meter (Intelligente Zähler)?
Smart Meter (intelligente Messgeräte) sind elektronische Zähler, die den Energieverbrauch messen, über eine Kommunikationsanbindung verfügen und einmal am Tag den Verbrauchswert zum Netzbetreiber senden. Auf ausdrücklichen Wunsch der Kunden können einmal pro Tag Messwerte in 15 Minuten Intervallen übertragen werden. Gegenüber den derzeit verwendeten Geräten zur Messung des Stromverbrauchs verfügen Smart Meter beispielweise über eine Reihe neuer Funktionen auf Basis der geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen:

  • Fernablesung durch den Netzbetreiber
  • Anzeige der gespeicherten Verbrauchswerte am Smart-Meter-Display
  • Ein- und Abschaltung aus der Ferne
  • Kundenschnittstelle (Dies ist eine Schnittstelle für erweiterte Funktionen für den Kunden, z.B. Anzeigegeräte oder Energiemanagement-Systeme)
  • Messung von Eigenerzeugung (z.B.: Photovoltaik (PV)); in den meisten Fällen entfällt damit der zweite Zähler

Warum werden Smart Meter installiert?
Langfristiges Ziel von Smart Metering ist die Reduktion des Energieverbrauchs und der mit der Energieerzeugung verbundenen CO2-Emissionen. Durch das Sichtbarmachen des aktuellen Stromverbrauchs sollen Kunden Strom bewusster und damit sparsamer einsetzen können. Damit sollen Verbrauchsspitzen reduziert und der Stromverbrauch über den Tag gleichmäßiger verteilt werden, was dazu führt, dass weniger Kraftwerke gleichzeitig Strom liefern müssen.

Durch einen genauen Überblick über Verbrauchsverläufe und -gewohnheiten werden Einsparpotentiale für den Kunden sichtbar gemacht. Die wesentlichen Ziele des Smart Metering sind:

  • Energiesparen: Unnötige Stromfresser wie schadhafte oder falsch angeschlossene Geräte und Stand-by-Verbraucher können von den Kunden selbst aufgespürt werden. Eine zielgerichtete Energieberatung wird dadurch erleichtert.
  • Transparente Übersicht über den Energieverbrauch: Ein Web-Portal mit Visualisierung des eigenen Stromverbrauchs erhöht die Transparenz und schafft die Möglichkeiten für Kunden den eigenen Energieverbrauch zu analysieren, zu vergleichen und somit zu optimieren. Darüber hinaus bietet das Web-Portal für eigene Erzeugungsanlagen einen detaillierten Überblick über die eingespeiste Öko-Energie.
  • Automatische Ablesung: Die Verbrauchsdaten werden automatisch an den Netzbetreiber übermittelt. Dadurch entfällt für den Kunden der mit der Ablesung verbundene Aufwand. Es sind weder Selbstablesung noch die Anwesenheit bei Ablesung vor Ort nötig. Der Prozess der Ablesung wird damit modern und noch effizienter.
  • Verbesserte Rechnungslegung: Tagesgenaue Abrechnung auf Basis gemessener Verbrauchswerte: Damit gehören Nachzahlungen, die aufgrund einer rechnerischen Ermittlung des Energieverbrauchs entstehen können, der Vergangenheit an. Tarifänderungen durch Wahl des Kunden oder Festsetzung durch die Regulierungsbehörde E-Control können tagesgenau abgerechnet werden. Auf Kundenwunsch ist auch eine Monatsrechnung möglich.
  • Komfort bei der Um- und Abmeldung: Die Freigabe für die Wiedereinschaltung der Anlage aus der Ferne ist beim Einzug sofort möglich. Das Einschalten der Kundenanlage durch einen Mitarbeiter des Netzbetreibers vor Ort ist in der Regel nicht mehr erforderlich.
  • Schnittstellen: Die Zähler sind mit zukunftsweisenden Schnittstellen ausgestattet. Über die Kundenschnittstelle werden Verbrauchswerte in der Kundenanlage unmittelbar zur Verfügung gestellt. Damit können Kunden Anzeigegeräte, Home-Automation und Energiemanagement-Systeme betreiben.

Wie unterscheidet sich der Smart Meter vom herkömmlichen Ferrariszähler?
Im Gegensatz zum bereits seit Jahrzehnten eingesetzten Ferrariszähler besitzt der intelligente Stromzähler keine mechanisch bewegten Teile. Der neue Stromzähler ähnelt einem kleinen PC mit Display. Er verfügt über eine Kommunikationsanbindung und kann dabei sowohl Daten empfangen als auch an den Netzbetreiber senden. Elektronische fernauslesbare Messgeräte werden in Gewerbe- und Industriebetrieben bereits seit über 15 Jahren standardmäßig eingesetzt.
Was können Kunden machen, die keinen Smart Meter möchten?
Das Elektrizitätswirtschafts- und organisationsgesetz (ElWOG) enthält eine so genannte Opt-Out-Regelung. Im Falle eines Opt-Out-Wunsches werden jedenfalls die Aufzeichnung und Übertragung der 15 Minuten Verbrauchswerte im Zähler deaktiviert. Dies wird am Gerät angezeigt. Somit handelt es sich nicht mehr um einen Smart Meter, sondern um einen digitalen Standardzähler. Kunden können sich gegen einen Smart Meter entscheiden, allerdings nicht gegen die Installation eines neuen digitalen Standardzählers an sich.

Wir möchten darauf hinweisen, dass für die Inanspruchnahme von speziellen Tarifmodellen ein Opt-Out nicht möglich ist. Dafür ist der volle Funktionsumfang eines Smart Meters Voraussetzung. Auch ein detailliertes Energieverbrauchsmonitoring für Kunden ist nach einem Opt-Out nicht möglich.
Welche Kosten entstehen dem Kunden durch den Zählertausch?
Der Zählertausch ist für die Kunden mit keinerlei Zusatzkosten verbunden. Die Umstellung ist durch das Messentgelt und die Netztarife abgedeckt. Die Netztarife werden von der Regulierungsbehörde E-Control per Verordnung festgelegt und Höchstpreise für die Messentgelte bestimmt.
Wieviel wird in die Umstellung auf Smart Meter in der Steiermark insgesamt investiert?
Der Auftrag für die Smart Meter hat ein Volumen von rund 70 Mio. Euro, das gesamte Investitionsvolumen für die Einführung der Smart Meter inkl. der Montage, der Infrastruktur für Datenübertragung und Datenverarbeitung wird für die Kooperationspartnerschaft aus 30 steirischen Energieunternehmenrund etwa 250 Mio. Euro betragen.
Profitiert davon auch die steirische Wirtschaft und der Arbeitsmarkt?
Ja. Bis zu 150 Mio. Euro fließen in steirische Unternehmen. Zwischen 2017 und 2021 werden unmittelbar durch das Umrüstungsprojekt über 200 steirische Arbeitsplätze gesichert.
Umsetzung
Wie erfahren die Kunden, dass sie einen neuen Zähler erhalten?
Der Kunde erhält von der Energienetze Steiermark GmbH zeitnah (in der Regel vier bis sechs Wochen vorher) einen Brief über die geplanten Maßnahmen, in dem ein Zeitfenster für die Installation genannt wird. Ist der Kunde nicht zu Hause und der Zähler frei zugänglich (z.B. in einem gemeinsamen Zählerraum), erfolgt der Tausch in Abwesenheit des Kunden. Ist der Zähler nicht zugänglich, wird der Kunde ersucht, mit dem Netzbetreiber hinsichtlich Terminkoordinierung Kontakt aufzunehmen.
Muss für die Installation des neuen Zählers etwas umgebaut werden?
Nein. Der neue elektronische Stromzähler wird am Platz des alten Zählers installiert. Der Tausch dauert üblicherweise nur wenige Minuten, wobei es zu einer kurzzeitigen Unterbrechung der Stromversorgung kommen kann. Durch den Zählertausch fallen im Normalfall weder Staub noch sonstige Verschmutzungen an. Weitere Umbauten sind in der Regel nicht notwendig.
Wann werden Smart Meter eingeführt?
Bis 2019 müssen aufgrund der intelligenten Messgeräte-Einführungsverordnung (IME-VO) in Österreich 95 % der Haushalte mit einem intelligenten Stromzähler ausgerüstet sein. Die Einführung der intelligenten Stromzähler erfolgt über den Verteilnetzbetreiber anhand von technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Die intelligenten Stromzähler werden aus organisatorischen und technischen Gründen regionsweise eingebaut.

Der genaue Zeitplan für den Zählerwechsel wird von der Energienetze Steiermark GmbH individuell festgelegt.
Wann beginnt die Umrüstung in der Steiermark?
Ab 2019 erhalten steirische Strom-Kunden einen Smart Meter. Unter der Führung der Energienetze Steiermark haben sich 30 steirische Energieunternehmen zu einer Kooperationspartnerschaft zusammengeschlossen, um dieses Großprojekt, das mehr als drei Jahre laufen wird, umzusetzen.
Technik
Messen Smart Meter oder digitale Standardzähler genau?
Alle Smart Meter und digitale Standardzähler, die bei den Energienetzen Steiermark und den Kooperationspartnern in der Steiermark zum Einsatz kommen, müssen den seit 2011 verschärften Europäischen Richtlinien, welche die Störeinflüsse von Photovoltaikanlagen, LED-Lampen und sonstigen modernen elektronischen Geräten berücksichtigen, entsprechen. Weiters müssen sie vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV) für den Einsatz in Österreich als Verrechnungszähler zugelassen sein und eine österreichische Eichung besitzen. Darüber hinaus wird die Energienetze Steiermark noch zusätzliche interne Prüfungen zur Qualitätssicherung durchführen (z.B. laufende Stichprobenprüfungen je Lieferlos), die über das gesetzliche Maß hinausgehen. Dadurch können unsere Kundinnen und Kunden auf eine korrekte Abrechnung vertrauen.
Sind die Zähler geeicht und zugelassen?
Der Zähler besitzt sowohl eine europäische Zulassung als auch eine österreichische Zulassung durch das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV). Auf Basis dieser Zulassungen werden alle Zähler geeicht, mit einer Eichplombe versehen und erfüllen damit die geforderte Messgenauigkeit. Erst dann dürfen sie in Kundenanlagen eingesetzt werden.
Für welchen Zeitraum gilt die Eichung?
Elektronische Stromzähler haben in Österreich acht Jahre Eichfrist. Der Zähler verliert somit nach acht Jahren im Netz seine Eichgültigkeit und muss getauscht werden. Diese Zähler können nachgeeicht und für weitere acht Jahre im Netz eingesetzt werden. Alternativ dazu besteht auch die gesetzliche Möglichkeit der sogenannten dynamischen Eichfristenverlängerung: Zähler werden zu Gruppen zusammengefasst. Vor Ablauf der Eichgültigkeit wird eine Stichprobe aus der Gruppe gezogen. Bestehen die Zähler der Stichprobe diese Eichprüfung, können alle Zähler dieser Gruppe für weitere fünf Jahre im Netz eingesetzt bleiben.
Besitzt der Zähler ein Display zur Anzeige von Daten?
Ja, Smart Meter sind mit einer Anzeige ausgestattet, die standardmäßig zumindest den aktuellen Zählerstand anzeigt. Auf das ausdrückliche Verlangen des Kunden ist es möglich, in der Vergangenheit (bis zu 60 Tage) liegende Zählerstände anzuzeigen. Diese Funktion ist bei einem Wohnungswechsel aber erst nach 60 Tagen verfügbar. So kann kein Kunde die Verbrauchsdaten eines Vormieters abrufen.
Beeinflußt der Smart Meter andere elektrische oder elektronische Geräte?
In sehr seltenen Fällen kann es zu Beeinflussungen von einzelnen elektronischen Geräten kommen. In diesem Falle bitten wir Sie mit uns Kontakt aufzunehmen.
Wer liefert die Smart Meter?
Der Auftrag für die Lieferung von einer Million Geräte geht - nach einer europaweiten Ausschreibung - an die Unternehmen Sagemcom (Frankreich) und Landis+Gyr (Schweiz). Die Technologie stammt zum Teil vom steirischen Halbleiterkonzern ams in Unterpremstätten. Dort wurde das Innenleben der Intelligenten Stromzähler für Landis+Gyr konzipiert und maßgeblich entwickelt.
Datenschutz
Gilt das Datenschutzgesetz auch für Smart Meter?
Ja. Die Erhebung von Messdaten durch einen Smart Meter unterliegt, wie jede andere Datenanwendung, den Rechtsvorschriften des Datenschutzgesetzes. Die Einhaltung wird durch die Energienetze Steiermark GmbH gewährleistet!

In den laufenden Entwicklungen des Smart Metering Systems werden alle Aspekte, die den Datenschutz und die Datensicherheit betreffen, mitberücksichtigt und hierfür erforderliche Maßnahmen umgesetzt. Bei Oesterreichs Energie wurde von den Netzbetreibern in Zusammenarbeit mit IKT-Sicherheitsexperten ein umfassendes Papier erarbeitet und abgestimmt, welches die Grundlage für die Errichtung und den Betrieb von Smart Metering in Österreich darstellt.
Welche Daten werden vom Smart Meter an den Netzbetreiber übertragen?
Es werden einmal am Tag nur jene gespeicherten Daten übertragen, welche für die Abrechnung und Verbrauchsinformation der Kundenanlage erforderlich sind. Grundsätzlich sind dies Tageszählerstände. Nur bei vertraglicher Verpflichtung wie z.B. Mehrfachtarif oder ausdrücklicher Zustimmung des Kunden, werden zusätzlich einmal am Tag die gespeicherten 15-Minuten-Verbrauchswerte übertragen.
Wie oft werden die Verbrauchsdaten übertragen?
Entsprechend den rechtlichen Grundlagen werden die Verbrauchsdaten einmal am Tag ausgelesen, und dem Kunden am Folgetag im Web-Portal des Netzbetreibers individuell zur Verfügung gestellt. Einmal pro Monat werden diese Daten für die Abrechnung und die Erstellung der gesetzlich vorgeschriebenen Stromkosten- und Verbrauchsinformation übermittelt. Je nach Tarif und Kundenwunsch sind dies 15-Minuten-Verbrauchswerte oder Tagesverbrauchswerte.
Wer hat Zugriff auf die Verbrauchsdaten?
Energienetze Steiermark GmbH darf Daten nur aufgrund der gesetzlichen Verpflichtungen oder einer ausdrücklichen Zustimmung des Kunden auslesen und verarbeiten. Zugriff auf diese Daten hat nur der Kunde selbst über das Web-Portal. Eine Weitergabe der Daten durch den Netzbetreiber erfolgt - wie bisher - ausschließlich an den jeweiligen Energielieferanten und auf Basis der gesetzlichen Vorgaben für die Verrechnung bzw. die Stromkosteninformation. Der Kunde entscheidet selbst, wem er darüber hinaus diese Daten zur Verfügung stellen bzw. weitergeben möchte.
Gesundheit & Umwelt
Verursachen intelligente Stromzähler Elektrosmog oder Strahlenbelastung?
Nach heutigem Kenntnisstand kann eine gesundheitliche Beeinträchtigung oder Gefährdung von Personen durch Signale der Schmalband-Powerline-Technologie, Datenübertragung via Stromnetz (engl.: PLC-Power Line Communication), ausgeschlossen werden.

Die von der Weltgesundheitsorganisation vorgegebenen und in Österreich in der ÖNORM E 8850 ausgewiesenen Vorsorgegrenzwerte werden bei weitem unterschritten und damit eingehalten. Im Gegensatz zu einer Datenübertragung mittels PLC senden Smart Meter mit Funkmodulen ihre Daten über Funknetze zum Netzbetreiber. Bei einer solchen Übertragung entspricht dies in etwa einer zusätzlich gesendeten SMS pro Tag. Die elektromagnetische Zusatzbelastung ist daher äußerst gering.
Hilft der Smart Meter beim Energiesparen?
Ja, der Smart Meter kann beim Energiesparen helfen. Der Smart Meter ist wesentlicher Bestandteil der Energiewende. Er hat ein erhöhtes Eigen-Monitoring der Kunden zum Ziel. Dies führt in aller Regel zu einer Senkung des Energieverbrauchs.
Rechtliche Grundlagen
Wann wurde die Einführng von Smart Meter beschlossen?
Im Jahr 2009 haben alle EU-Staaten gemeinsam beschlossen, dass intelligente Messgeräte (Smart Meter) bis 2020 in Europa eingeführt werden. In Österreich wurde vom Wirtschaftsminister festgelegt, dass bis Ende 2019 mindestens 95% aller Zählpunkte mit dieser Technologie ausgestattet werden müssen.
Welche rechtlichen Regelungen sind für die Einführung der Smart Meter maßgeblich?
Die Einführung basiert im Wesentlichen auf den nachfolgenden rechtlichen Regelungen:

  • 3. EU-Binnenmarktpaket: Grundsätzliche Regelungen der Energiewirtschaft in Europa
  • Elektrizitätswirtschafts- und organisationsgesetz (ElWOG): Regelt die generellen Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer in Österreich
  • Intelligente Messgeräte Anforderungsverordnung 2011 (IMA-VO 2011): Definition des Mindest-Funktionsumfanges von Smart Metern in Österreich
  • Intelligente Messgeräte Einführungsverordnung (IME-VO): Regelung des verpflichtenden Einführungszeitraumes für Netzbetreiber in Österreich
  • Datenformat- und Verbrauchsinformationsdarstellungs-VO 2012 ( DAVID-VO 2012): Darstellung und Austausch der Smart-Meter-Daten zwischen Kunden, Netzbetreibern und Energielieferanten.


Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website der E-Control

Netze

Pilotversuch

Die Energienetze Steiermark GmbH bereitet sich mit einem Pilotversuch auf den flächendeckenden Einbau der neuen intelligenten Stromzähler vor. Dabei werden diese Smart Meter für den späteren Vollbetrieb getestet.

Ausgewählte Testkunden haben die Möglichkeit von den Vorteilen von Smart Metering zu profitieren und diese Technologie genau zu testen. Die Kunden brauchen ihren Stromverbrauch nicht mehr selbst abzulesen, die Daten werden automatisch von der Energienetze Steiermark fernausgelesen. Danach erhalten die Testkunden eine monatliche Verbrauchsinformation per E-Mail und den Zugang auf ihr individuelles Web-Portal mit Visualisierung des eigenen Stromverbrauches.

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