Das Projekt OpEn (Operational Envelopes) entwickelt Strategien und Algorithmen für ein intelligentes Netzkapazitätsmanagement, um die Integration dezentraler erneuerbarer Energieressourcen (DER) wie Photovoltaik, Batteriespeicher, Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen in Mittel- und Niederspannungsnetzen zu ermöglichen. Ziel ist es, physikalische und betriebliche Netzgrenzen einzuhalten, um kostspielige Netzausbauten entweder verzögern oder vermeiden zu können.
Forschungsauftrag: Operative Hüllkurven (Betriebsbereiche) für dezentrale erneuerbare Energieressourcen auf Basis datengetriebener Modelle des Stromnetzes.
Status: laufend
Laufzeit: 2025 - 2028
Projektpartner:
- AIT Austrian Institute of Technology GmbH
- KNG-Kärnten Netz GmbH
- Netz Niederösterreich GmbH
- Siemens Aktiengesellschaft Österreich
- Wiener Netze GmbH
Das Projekt
Ziel des Projekts OpEn ist die Erforschung des technischen Einsatzes von dynamischen Betriebsbereichen (operativen Hüllkurven) als Flexibilitätsoption für die Planung und den Betrieb von Verteilernetzen mit einem hohen Anteil von dezentralen Energieerzeugungsressourcen in Österreich. Damit sollen Voraussetzungen für einen effizienteren Netzbetrieb geschaffen werden, die die Erreichung der österreichischen Energie- und Klimaziele: 100 % Strom aus erneuerbaren Quellen bis 2030 und Klimaneutralität bis 2040.
Erkenntnisse und Ausblick
Das Projekt wurde im 4. Quartal 2025 gestartet. Unter Berücksichtigung gesetzlicher Anforderungen ("Günstiger-Strom-Gesetz") werden Use Cases zur Erfüllung der künftigen Anforderungen an Netzplanung und –betrieb definiert. 2026 werden anhand dieser die Entwicklung der Algorithmen gestartet.