Voltera ist ein KI‑gestütztes System zur optimalen Nutzung von Kapazitäten in elektrischen Verteilernetzen. Ziel ist es, die bestehende Netzinfrastruktur effizienter auszunutzen und gleichzeitig die Integration erneuerbarer Energien zu unterstützen. Dank seiner schlanken Architektur lässt sich Voltera schnell und kosteneffizient in unterschiedliche technische Umgebungen integrieren – ein wichtiger Faktor für den praktischen Einsatz im Netzbetrieb.
Die Energienetze Steiermark waren bei der Entwicklung und Erprobung von Voltera ein zentraler Projektpartner. In mehreren Projekten – LEAFS, BlockchainGrid, CLUE und PARMENIDES – wurde das System gemeinsam mit dem Austrian Institute of Technology (AIT) entwickelt, weitergedacht und in realen Netzumgebungen in Heimschuh und Gasen getestet.
Bharath Varsh Rao, Forschungsingenieur am AIT, hob bei der Preisverleihung die Rolle der Energienetze Steiermark hervor: „Die enge Zusammenarbeit und der praxisnahe Beitrag der Energienetze Steiermark waren entscheidend für die erfolgreiche Entwicklung und Validierung der Technologie.“
Der nächste Schritt ist bereits in Vorbereitung: Mit weiterer Entwicklungsarbeit soll Voltera künftig als Produkt des neu zu gründenden Start‑ups „Raphson.AI“ auf den Markt kommen. Die Energienetze Steiermark ist auch in diese Phase aktiv eingebunden.
Diese Auszeichnung zeigt einmal mehr, wie wichtig die Zusammenarbeit von Forschung und Netzbetreibern ist, um innovative Lösungen für ein sich wandelndes Energiesystem nicht nur zu entwickeln, sondern auch praxisnah umzusetzen.
Bild: v.l.n.r.: Erich Hampel (B&C), Friedrich Kupzog (AIT), Mark Stefan (AIT), Bharath Varsh Rao (AIT), Gregor Taljan (Energienetze Steiermark), Birgit Noggler (B&C) / © Alexander Müller